
Beratungserfordernisse von KMU und Existenzgründern in der Krise
Beratungsförderung reicht nicht aus
Seit Mitte 2009 sind Nachfrage und Umsätze am Beratungsmarkt sowohl bei großen Beratungsunternehmen als auch kleinen Beratungspraxen und Einzelberatern massiv rückläufig. Obwohl die Beratungsbedürfnisse in der Krise eher höher sind, werden diese maßgeblich aufgrund mangelnder Liquidität nicht zum Beratungsbedarf.
Die in der Krise massiv zunehmenden Beratungsbedürfnisse müssen als Beratungsbedarf am Markt in Erscheinung treten und realisiert werden können. Hierzu mangelt es insbesondere KMU an der erforderlichen Liquidität.
Lösungsansätze / Sofortmaßnahmen:
Auflage eines über Mittel der KfW und gegebenenfalls des ESF zu finanzierenden Beratungsförderungsprogramms des Bundes mit folgenden Eckdaten:
- Fördervolumen pro KMU und Jahr: 10 Manntage, Zuschuss 80%, maximal 1.000 € je Manntag (Höchstförderung 10.000 € pro KMU im Jahr)
- Einstufiges schlankes Antragsverfahren
- Antragstellung über bestehende Zuwendungsleitstellen, Nachweisverfahren entsprechend den Beratungsförderungsprogrammen des Bundes
- Abwicklung ausschließlich über BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
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